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Manuskript

Der Berliner Fernsehturm feiert Geburtstag

Der Berliner Fernsehturm feiert im Jahr 2019 seinen 50. Geburtstag. Der Objektmanager des Fernsehturms gibt einen Einblick in seine Arbeit und die Geschichte des bekannten Bauwerks. Besucher des Fernsehturms sind begeistert von dem Blick, den man von der Aussichtsplattform und vom drehbaren Restaurant aus über die ganze Stadt hat.

TORSTEN BRINKMANN (Objektmanager):
Das Schöne an dem Beruf, den ich habe, ist, dass man hier ein einmaliges Bauwerk hat und dass man hier ’ne tolle Übersicht hat. Also hier in dieser Höhe ist man nicht sehr oft. Die Technik ist hier anders, alles einmalig, und das ist schon sehr spannend.

SPRECHER:
368 Meter hoch, mehr als 30.000 Tonnen schwer und von fast überall in der Stadt zu sehen: Das ist der Berliner Fernsehturm. Ein Wahrzeichen und ein Publikumsmagnet – 60 Millionen Besucher hatte der Berliner Fernsehturm seit seiner Eröffnung am 3. Oktober 1969.

BESUCHERIN 1:
Schon etwas unheimlich, ich dachte nicht, dass es so hoch ist.

BESUCHER 1:
Wir haben Orte gesucht, die wir besuchen können, und den Fernsehturm haben wir als Erstes gesehen.

BESUCHERIN 2:
Man sieht jede Sehenswürdigkeit Berlins mit einem Blick.

BESUCHER 2:
Wir sind als Touristen in Berlin, und da muss man einfach auf den Fernsehturm gehen.

SPRECHER:
Zwei Aufzüge bringen die Turmbesucher in 40 Sekunden nach oben.

HENRY STOLTENFELDT (Besucherservice):
Wer mag, kann jetzt mal hoch in den Schacht schauen.

SPRECHER:
Mit 21 Kilometern pro Stunde geht es zur Aussichtsetage in 203 Metern Höhe.

HENRY STOLTENFELDT:
Ist einfach ’ne sehr interessante Arbeit. Wir haben Besucher aus der ganzen Welt, jeden Tag neue Gäste, die sich das Berliner Wahrzeichen anschauen möchten.

SPRECHER:
Maximal 350 Personen gleichzeitig dürfen aus Sicherheitsgründen hier oben sein. Bei gutem Wetter können sie bis zu 80 Kilometer weit sehen. Im Restaurant eine drehbare Aussichtsplattform: Die Gäste fahren während ihrer Mahlzeit im Kreis.

GREGOR ANTONOV (arbeitet im Restaurant des Fernsehturms):
Man kommt hier rein, die Tische bewegen sich, man fängt erst mal an, seinen Tisch zu suchen. Und man ist erst mal verblüfft von der Aussicht, die … die einen hier oben erwartet. Und ja, das ist schon was Besonderes halt, ne? Also, wenn man hier hochkommt, gibt’s schon den Wow-Effekt.

SPRECHER:
1965: Baubeginn. Und nach nur vier Jahren ist der Fernsehturm fertig – im geteilten Deutschland ein Prestigeobjekt der DDR-Führung. Heute Wahrzeichen des wiedervereinigten Landes und seiner Hauptstadt. Torsten Brinkmann arbeitet seit 1994 hier und kommt dahin, wo sonst niemand hinkommt. Von der Antennenplattform in 246 Metern Höhe gibt es eine einmalige Aussicht über Berlin. Bis heute ist der Turm eine wichtige Funkanlage für Fernsehen und Radio.

TORSTEN BRINKMANN:
Ich finde ihn auch architektonisch gelungen und vor allen Dingen ’ne sehr schöne, ’ne sehr wertvolle Ingenieursleistung. Also, was die Kollegen sich hier damals ausgedacht haben, mit Rechenschieber und Tafelwerk sozusagen, ist doch aller …, aller … sehr bemerkenswert.

SPRECHER:
Der Berliner Fernsehturm: Nicht nur ein Touristenmagnet, sondern ein Bauwerk, das von der Teilung Deutschlands und seiner Wiedervereinigung erzählt.

Was schauen sich Touristen normalerweise gerne an?
Wie kann man Touristen, die eine Stadt besuchen, noch nennen?

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